Identifizieren

Nutzerbefragung für neue Anwendung der Vernetzten Stadt Gelsenkirchen gestartet

17.09.2020

Die Konzeptentwicklung für das Gelsenkirchener Schaufensterprojekt SmartphoneID+ schreitet zügig voran: Zwei Experten-Workshops im August haben wichtige Erkenntnisse zu möglichen Anwendungsfeldern gebracht, jetzt startet eine Nutzerbefragung zum Thema Usability. Dazu wird den interessierten Testerinnen und Testern die geplante App per Video und mithilfe eines Click-Dummys vorgestellt, anschließend können sie ihre Anregungen und Meinungen äußern.

„Unser Ziel ist es, die ID-Lösung mit einem besonderen Nutzerfokus zu entwickeln. Dafür wollen wir von Beginn an die Bürgerinnen und Bürger sowie weitere Interessengruppen einbinden, so wie wir es auch schon bei der Gelsenkirchener Authentifizierungslösung Smartphone-Bürger-ID umgesetzt haben“, erklärt Maik Luhmann, Beauftragter für Digitalisierung und Leiter der Stabsstelle Vernetzte Stadt.

Die SmartphoneID+

Die Vernetzte Stadt Gelsenkirchen entwickelt die SmartphoneID+ im Rahmen des Innovationswettbewerbs „Schaufenster Sichere Digitale Identitäten“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Sie soll u.a. behördliche Prozesse von der digitalen Beantragung eines Dokuments über die Identifizierung und Authentifizierung bis hin zur Bezahlung medienbruchfrei und sicher abbilden. Beteiligt an der Entwicklung ist ein breit aufgestelltes Konsortium aus Wirtschaft und Wissenschaft. Es setzt sich zusammen aus der XignSys GmbH (Authentifizierungslösungen), identity Trust Management AG (Identifizierungsverfahren), FinTecSystems GmbH (Payment-Komponenten), dem Institut für Internet-Sicherheit der Westfälischen Hochschule (wissenschaftliche Begleitung) und der Stadt Gelsenkirchen.

Bestandteil der Anwendungsentwicklung ist auch der regelmäßige Austausch mit Wirtschaft, Wissenschaft und anderen Kommunen. So fanden beispielsweise im August zwei Workshops statt, in denen vielversprechende Anwendungsfälle mit Alltagsrelevanz erarbeitet wurden. „Für uns war dieser Expertenaustausch enorm wertvoll, weil wir dadurch viele Lebensbereiche identifizieren konnten, in denen die SmartphoneID+ künftig Mehrwerte schaffen kann“, so Tanja Beer, Projektleiterin seitens der Stadt. Sie ergänzt: „Natürlich sind wir auch weiterhin für interessante Use Cases aus Wirtschaft und Verwaltung offen“.

„Neben der einfachen Bedienbarkeit der App legen wir bei der Entwicklung des Projektes auch großen Wert auf IT-Sicherheit und Datenschutz und somit auf die Einhaltung höchster europäischer Standards und Verordnungen, um Nutzeridentitäten bestmöglich zu schützen, ergänzt IT-Sicherheitsexperte und CEO Markus Hertlein vom Projektpartner XignSys GmbH.

Zur Projektvorstellung: https://youtu.be/w-LUOuorT58

Direkt zum Online-Beteiligungsverfahren: https://t1p.de/nspp

Gelsenkirchen hat sich auf den Weg gemacht, digitale Zukunft zu gestalten. Einer der wichtigsten Aspekte ist dabei die Vernetzung von Menschen, Wirtschaft und Wissenschaft. Als Vernetzte Stadt treibt Gelsenkirchen gemeinsam mit den unterschiedlichen Akteuren Digitalisierungsprojekte voran, die konkreten Nutzen für die Menschen der Stadt erzielen. Durch intelligente Verkehrs- und Parkleitsysteme, Apps wie dem Mängelmelder oder der Smartphone-Bürger-ID oder den konsequenten Ausbau des Glasfasernetzes. Gelsenkirchen -  Die Vernetzte Stadt. www.gelsenkirchen.de/vernetztestadt

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